Aufhören zu rauchen

So hören Sie mit dem Rauchen auf

Rauchen wird nicht ohne Grund immer unbeliebter. Die Gründe dafür sind vielfältig und einleuchtend, hat Rauchen doch nicht zuletzt negative Auswirkungen auf die Gesundheit und den Geldbeutel. Dem stinkenden Glimmstängel von jetzt auf gleich abzuschwören, gelingt aber leider nur den wenigsten. Ausstieg aus dem Qualm - so hören Sie mit dem Rauchen auf. 

1. Nicht reduzieren, sondern komplett aufhören   

Viele Raucher wollen es langsam angehen und entscheiden sich dafür, die tägliche Anzahl der Zigaretten zu reduzieren. Dies kann ein guter Weg sein, um sich Stück für Stück vom Nikotin zu entwöhnen. Diese Methode birgt allerdings in einem noch größeren Maße die Gefahr, sich selbst zu betrügen. Schrauben Sie Ihre tägliche Ration beispielsweise auf 5 Zigaretten herunter, besteht immer die Gefahr, an einem stressigen Tag zur Belohnung die sechste Zigarette nachzuschieben. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Ihre tägliche Zigarettenanzahl nicht nur reduzieren. Hören Sie stattdessen komplett auf. 

2. E-Zigarette als Unterstützung   

Wer nicht die Kraft und den Willen hat, von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufzuhören, der kann sich Unterstützung in Form der E-Zigarette holen. Sie hilft bei der Entwöhnung, indem Raucher weiterhin ihr Nikotin zugeführt bekommen. Der Unterschied zu Pflastern und Co: Das für viele Raucher so wichtige Gefühl, etwas in der Hand zu haben und zum Mund führen zu können, bleibt erhalten. Eine E-Zigarette hat zudem den Vorteil, dass sie nicht stinkt - was insbesondere die Mitmenschen freuen wird. Vor allem zu Beginn ist die EZigarette eine gute Alternative zum klassischen Glimmstängel. 

3. Ohne Motivation geht es nicht   

mit dem rauchen aufhoeren

Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten, müssen Sie Ihren inneren Schweinehund überwinden. Wie so oft im Leben ist dafür eine Sache besonders wichtig: Motivation. Sie sorgt dafür, dass Sie nicht schon in der Anfangszeit rückfällig werden beziehungsweise Ihre Ziele aus den Augen verlieren. Machen Sie sich deshalb am besten täglich klar, wieso Sie eigentlich mit dem Rauchen aufhören wollen. Denken Sie daran, dass Sie bei erfolgreichem Abschluss des Projekts zu den vielen glücklichen Nichtrauchern gehören. Nichtraucher, die weder stinken und ihrer Gesundheit schaden noch mit unnötigen finanziellen Ausgaben umgehen müssen.   

4. Angeben ist erlaubt   

Ein spezieller Unterpunkt in Sachen Motivation ist das "Angeben". Sicher, normalerweise ist Bescheidenheit eine Zier. Doch wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten, sollten Sie dieses ungeschriebene Gesetz eher vernachlässigen. Berichten Sie Freunden und Verwandten stolz, dass Sie mit dem Rauchen aufhören. Sie können dies gerne großspurig ankündigen und sich als baldigen Nichtraucher in Szene setzen. Dies wird Ihre Motivation und Disziplin nur noch weiter steigern, schließlich möchten Sie vor Ihren Liebsten nicht als jemand dastehen, der bereits beim ersten Gegenwind schwach einknickt.   

5. Sport treiben und das Rauchen vergessen   

Vor allem zu Beginn haben Raucher mit einem besonders starken Verlangen nach einer Zigarette zu kämpfen. Wer dann nur auf dem Sofa sitzt und daran denkt, wie schön es doch jetzt wäre, eine Zigarette zu rauchen, der wird über kurz oder lang auch wieder eine in der Hand und dann im Mund haben. Die bessere Lösung ist, sich effektiv abzulenken. Dies gelingt ganz leicht mit sportlicher Betätigung. Joggen Sie, fahren Sie mit dem Rad oder spielen Sie Fußball. Wie Sie auch sporteln: Sie werden keinen Gedanken an eine Zigarette verschwenden und tun Ihrem Körper auch noch etwas Gutes.   

6. Ersatzhandlung suchen   

Beim Rauchen nutzen Sie Ihre Hände und den Mund. Sie halten die Zigarette zwischen Ihren Fingern und führen sie dann zum Mund, wo Sie genüsslich an ihr ziehen. An diesen Ablauf gewöhnen sich Raucher und nehmen ihn ziemlich schnell als angenehm wahr. Er ähnelt einem Ritual, das dann beim Rauchstopp schlagartig entfällt. Aus diesem Blickwinkel spricht nichts dagegen, dass Sie sich eine Ersatzhandlung suchen, die ebenfalls die Hände und den Mund miteinbezieht. Kauen Sie beispielsweise Zahnpflegekaugummis oder lutschen Sie Bonbons. Spielen Sie Ihrem Geist gewissermaßen das alte Ritual vor.   

7. Gefahren des Rauchens erkennen   

Der Selbsterhalt des Menschen ist dessen größter Antrieb. Wer raucht, untergräbt ihn gewissermaßen. Den meisten Rauchern ist natürlich bewusst, dass das Qualmen der eigenen Gesundheit alles andere als zuträglich ist. Und dennoch ignorieren viele die Fakten. Vergessen Sie daher nie, dass es sich allein aus gesundheitlicher Sicht lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören. Visualisieren Sie das Ganze, indem Sie sich ein Poster oder Ähnliches anfertigen, das Bilder geschädigter Lungen und andere Auswirkungen des Qualmens zeigt. Dies wird Ihr Bewusstsein für das erhöhte Krebsrisiko, Schlaganfälle oder Herzinfarkte schärfen.